Jazz aller Spielarten, sizilianische Märsche, Gangster, Westernhelden, Volksmusik und Prokofjew


– unerschrocken erkundet Ruth mit ihren Mitstreiter*innen die wunderbare Welt der Musik jenseits eng gezogener Grenzen, die ihr Heimat und Mysterium zugleich ist. Sie bereist die Gefilde des Blues, besucht Atonalien, läuft die Zappa-Inseln an; findet Inspiration in den Kaschemmen Berlins und den Obsthainen seines Umlands; bepflanzt ihren Garten der Kompositionen mit bunten Melodien und Improvisationen; und verwandelt dort was sie sieht, hört, riecht und schmeckt in die Blüten und Früchte wunderbarer Klänge.
Ruth Schepers, aka ›Rusira‹, bleibt neugierig und wachsam; stellt Gewissheiten und Vorurteile gleichermaßen in Frage, prüft nach; sucht wieder und wieder die Orte auf, die auf der Landkarte der improvisierten Musik ihre manchmal unbequeme und stets neu zu erforschende Heimat markieren.
Unbelastet von den ganz großen Bühnen, beharrlich und vielseitig, komponiert sie, haucht Flöte, Klarinette und Saxophon Leben ein; leitet eigene Bands und bereichert kollegiale als Side-Woman; unterrichtet enthusiastisch; und bleibt bei all dem so authentisch, wie es nur irgend geht.
Jazz mit Leib und Seele. Unverkrampft, humorvoll, neugierig und voller Herz. Aktuell zu hören in folgenden Projekten:

Jazz of all sorts: Sicilian marches, gangster movies, Western heroes, folk music and Prokofiev


— Ruth and her fellow musicians fearlessly explore the wonderful world of music well outside the box, a world which is for them is both home and mystery all in one. She journeys through the realms of the blues, visits the shores of Atonalia, reaches the Zappa Islands. She finds inspiration in the dives of Berlin and the nature surrounding it. She plants her garden of compositions with colorful melodies and improvisation and transforms what she sees, hears, smells and tastes into the blossoms and fruits of wonderful sounds.

Ruth Schepers, aka “Rusira”, is and remains curious and attentive. Questioning certainties and prejudices alike, she is always re-examining, seeking out again and again the places that mark her sometimes uncomfortable home on the map of improvised music. And is always keen to keep exploring.

It‘s not necessarily about playing it up on the big stage. Persistent and versatile, she composes and breathes life into flute, clarinet and saxophone. She both leads her own bands and contributes as a side-player. And at the same time teaching enthusiastically, and being as authentic as anyone can.

Jazz with body and soul. Straightforward, always ready to see the laugh in a situation, and yes, still always curious. You can hear her now in these projects:

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News

Rusira Mixtett

Die von Ruth Schepers gegründete basisdemokratische Bläserrepublik ›Rusira Mixtett‹ wird von sechs bis sieben Bläser*innen und einem Schlagzeuger bewohnt. Die bestellen das Land mit melodieversessenen Grooves und teils komponierten, teils improvisierten Klängen – so ganz genau weiß das letztlich niemand, alle haben jedoch ausschließlich die besten Absichten und zeigt sie auch.

Die Stücke sind oft für bestimmte Menschen – Musiker*innen und andere – geschrieben. Bei Aufführung geraten sie gern zu kollektiven Instant-Kompositionen, und das ist so gewollt: Die zunächst eher nackigen Arrangement ohne viel Harmonien, jedoch mit reichlich Groove, werden von der Bevölkerung der Landes durch Improvisationskunst solistisch und im Team zum Blühen gebracht. Der Ton macht die Musik!

Das aktuelle Programm wurde 2021 vom Musikfonds ›Neustart Kultur‹ gefördert.

Besetzung: Aaron Schmidt-Wiegand (tr), Tobias Dettbarn (cl), Ruth Schepers (C-melody sax, Fl, comp.), Robert Würz (alto sax), Oleg Hollmann (bari sax), Jörg Bücheler (trb.) Benjamin König (tuba), Sebastian Deufel (dr)

The “Rusira Mixtett”, let‘s call it a grassroots brass-band republic. Founded by Ruth Schepers, it is home to six or seven brass players and a drummer. They plough their land of melody-obsessed grooves with a heady mix of partly composed, partly improvised sounds — in the end, no one knows for sure where it all will lead to, but everyone is guided by the best intentions to get the finest crop.

The pieces are often written for specific people — be they musicians or not. When performed, it often so happens that they turn into instant collective compositions. And that is not at all unintentional. The admittedly initially rather bare arrangements may not have much harmony at first, but they make up for it in groove – and so they build and bloom into the audience and beyond through the most soulful improvisation driven by the deepest passion and instinct.

The current program was funded by the music fund ‚Neustart Kultur‘ in 2021.

Instrumentation: Aaron Schmidt-Wiegand (tr), Tobias Dettbarn (cl), Ruth Schepers (C-melody sax, fl, comp.), Robert Würz (alto sax), Oleg Hollmann (bari sax), Jörg Bücheler (trb.) Benjamin König (tuba), Sebastian Deufel (dr)

Knallblau

Fünf höchst verschiedene Geister teilen in klassischer Quintett-Besetzung die Sehnsucht nach einem lebendigen, offenen Konzept und spielen Jazz an der langen Leine. So entsteht eine Collage aus rezitativen Stücken und offen interpretierten Eigenkompositionen, eher musikalisches Gedicht als melodiöser Standard-Jazz; Momentaufnahmen, Musik als vergängliche Kunst.

Besetzung: Aaron Schmidt-Wiegand (tr), Andreas Günther (p), Daigo Nakai (b), Heiko Kuhlenkampff (dr), Ruth Schepers (sax)

Five very much different spirits share their longing for a lively, open concept in a classical quintet line-up and play jazz unfettered, free as a bird. What comes of it is a collage of recitative pieces and original compositions interpreted openly. These are more musical poems than melodious standard jazz. They are snapshots, music as ephemeral art.

Instrumentation: Aaron Schmidt-Wiegand (tr), Andreas Günther (p), Daigo Nakai (b), Heiko Kuhlenkampff (dr), Ruth Schepers (sax)

Composers’ Orchestra Berlin

Ein Ensemble, dessen Mitglieder zugleich die Komponist*innen der von ihm aufgeführten Stücke sind – »Nur-Spieler*innen« oder »Nur-Schreiber*innen« gibt es hier nicht. Erdacht hat dieses Konzept die großartige Komponistin Hazel Leach, die es seit 2012 mit Verve in die Tat umsetzt.

Mit inzwischen vier CDs im Gepäck ist das COB z.B. regelmäßig zu Gast im Jazzclub ›Schlot‹.

An ensemble whose members are also the composers of the pieces they perform — there are no „players only“ or „writers only“ here. Conceived of by the great composer Hazel Leach, who has been putting it into practice since 2012 with definite verve.

With four albums under their belt, the COB is a regular guest at the jazz club ‚Schlot‘.

Faustroll Five

Schräge Zeiten – Moderne trifft Geschichte, leicht verrückt und inspiriert von Dr. Faustroll, »Pataphysiker« und Hauptfigur eines Ende des 19 Jhd. erschienenen Romans des Bohemiens Alfred Jarry. Der Doktor, von Lust an Irrwitz, Paradoxie und Schein-Präzision geprägt, begibt sich mit dem Gerichtsvollzieher René-Isidor Panmuphle und einem Pavian namens Backenbuckel auf eine Bootsreise von Paris nach Paris …

Ähnlich planvoll-wild gemischt zeitreisend besinnen sich hier fünf Musiker*innen, sonst in der freien, experimentellen oder zumindest zeitgenössischen Jazz-Szene verortet, auf die Geschichte zurück. Und
bieten komplett unterhaltsamen, geradezu frühlingshaften Jazz der 1920er und 1930er Jahre auf allerhöchstem Niveau. Geht in die Beine und beschwingt garantiert!

Besetzung: Ruth Schepers (cl), Rolf Sudmann (bj), Jason Liebert (sous), Michael Griener (dr) Dirk Steglich (cl)

Strange days — modernity meets history, a tad crazy and inspired by Dr. Faustroll, the „pataphysician“ main character of a novel published at the end of the 19th century by the bohemian Alfred Jarry. The doctor, driven by a desire for madness, paradox and mock precision, goes on a boat trip from Paris … to Paris with the marshal René-Isidor Panmuphle and a baboon named Cheekbuckle…

Thus inspired, the five musicians here, otherwise living in the free, experimental or at least contemporary jazz scene, travel back in time. In doing so, they offer outright entertainment with the downright spring-like jazz of the 1920s and 1930s. Exhilaration guaranteed!

Instrumentation: Ruth Schepers (cl), Rolf Sudmann (bj), Jason Liebert (sous), Michael Griener (dr) Dirk Steglich (cl)

Kommende Veranstaltungen / Upcoming Events

Oktober 2022
Keine Veranstaltung gefunden!

Unterricht

In Saxophon, Klarinette und Querflöte, in meiner Hauptstadt Berlin-Wedding, und schon seit 1996; privat zu buchen oder über die Musikschule Fanny Hensel.
Ob Klassik oder Jazz und Pop: Mein Unterricht ist stets auf die individuellen Lern-Bedürfnisse abgestimmt.

Das Spielen nach Gehör finde ich genauso wichtig wie das Notenlesen, Improvisations-Fans sind ebenfalls willkommen. Wir üben an Lieblingsstücken und Unbekanntem (erweitert den Horizont!), mit Geduld auf beiden Seiten und Spaß am Lernen. Klavierbegleitung oder Musik aus der Konserve sind von Anfang an dabei, denn das steigert einfach die Freude und schult die tönende Kommunikation.

Herausforderungen nehme ich gerne an, zwecks Überwinden eventueller Hindernissen bringe ich eine Menge Fantasie, Energie und Einfühlung mit. Einzig Leute, die gern ALLES wollen, aber NICHTS dafür zu tun
bereit sind, sind bei mir nicht so gut aufgehoben … Wem also von vorneherein klar ist, dass Zeit und Lust zum Üben fehlen werden, oder wer eigentlich eher psychologischen Beistand bei einer Spiel-Hemmung sucht: Wir würden nicht glücklich miteinander … 😉

Für alle anderen gibt es Näheres gerne am Telefon oder per E-Mail.

In saxophone, clarinet and flute, in my “capital” Berlin-Wedding. I’ve offered instruction since 1996. Booking can be done privately or through the Fanny Hensel music school.

Whether classical or jazz and pop, I always tailor lessons to your individual learning needs.

Playing by ear is just as important as reading music — so improvisation fans are also very welcome. We practice with both old favorites and not so familiar pieces (it broadens your horizons!). With patience on both sides and taking joy in the learning. Piano accompaniment or canned music are included from the beginning as it enhances the musical fun in the learning process and trains the ear from the start.

Challenges are always welcome. To overcome possible obstacles, I bring a wealth of imagination, energy and empathy. I freely admit that the only people who may not be in the best hands with me are those who indeed WANT everything, but aren’t ready to DO for it. If it’s clear from the start that time and desire to practice is going to be lacking, or it is that you’re rather looking for some therapy about “player’s block”…well, we wouldn’t be so happy together … 😉

For all others, please call or email for more details!

Werdegang

Gebürtiges Münchner Kindl; Musikstudium bei Allan Praskin in Linz a. d. Donau. Seit 1996 in Berlin lebend und in eigenen Projekten tätig – u.a. in Salonorchestern, Big Bands, Jazz-Trios und bei Filmmusik-Projekten.
Kompositionen für das Rusira Mixtett (seit 2009), das Composers’ Orchestra Berlin (seit 2012), für Hörspiel und diverse kleinere Besetzungen.

Born in Munich; studied music with Allan Praskin in Linz, Austria. Since 1996 living in Berlin and active in my own projects: in salon orchestras, big bands, jazz trios and film music projects. Compositions for the Rusira Mixtett (since 2009), the Composers‘ Orchestra Berlin (since 2012), for radio plays and various smaller ensembles.