Jazz aller Spielarten, sizilianische Märsche, Gangster, Westernhelden, Volksmusik und Prokofjew


– unerschrocken erkundet Ruth mit ihren Mitstreiter*innen die wunderbare Welt der Musik jenseits eng gezogener Grenzen, die ihr Heimat und Mysterium zugleich ist. Sie bereist die Gefilde des Blues, besucht Atonalien, läuft die Zappa-Inseln an; findet Inspiration in den Kaschemmen Berlins und den Obsthainen seines Umlands; bepflanzt ihren Garten der Kompositionen mit bunten Melodien und Improvisationen; und verwandelt dort was sie sieht, hört, riecht und schmeckt in die Blüten und Früchte wunderbarer Klänge.
Ruth Schepers, aka ›Rusira‹, bleibt neugierig und wachsam; stellt Gewissheiten und Vorurteile gleichermaßen in Frage, prüft nach; sucht wieder und wieder die Orte auf, die auf der Landkarte der improvisierten Musik ihre manchmal unbequeme und stets neu zu erforschende Heimat markieren.
Unbelastet von den ganz großen Bühnen, beharrlich und vielseitig, komponiert sie, haucht Flöte, Klarinette und Saxophon Leben ein; leitet eigene Bands und bereichert kollegiale als Side-Woman; unterrichtet enthusiastisch; und bleibt bei all dem so authentisch, wie es nur irgend geht.
Jazz mit Leib und Seele. Unverkrampft, humorvoll, neugierig und voller Herz. Aktuell zu hören in folgenden Projekten:

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Rusira Mixtett

Die von Ruth Schepers gegründete basisdemokratische Bläserrepublik ›Rusira Mixtett‹ wird von sechs bis sieben Bläser*innen und einem Schlagzeuger bewohnt. Die bestellen das Land mit melodieversessenen Grooves und teils komponierten, teils improvisierten Klängen – so ganz genau weiß das letztlich niemand, alle haben jedoch ausschließlich die besten Absichten und zeigt sie auch.

Die Stücke sind oft für bestimmte Menschen – Musiker*innen und andere – geschrieben. Bei Aufführung geraten sie gern zu kollektiven Instant-Kompositionen, und das ist so gewollt: Die zunächst eher nackigen Arrangement ohne viel Harmonien, jedoch mit reichlich Groove, werden von der Bevölkerung der Landes durch Improvisationskunst solistisch und im Team zum Blühen gebracht. Der Ton macht die Musik!

Das aktuelle Programm wurde 2021 vom Musikfonds ›Neustart Kultur‹ gefördert.

Besetzung: Aaron Schmidt-Wiegand (tr), Tobias Dettbarn (cl), Ruth Schepers (C-melody sax, Fl, comp.), Robert Würz (alto sax), Oleg Hollmann (bari sax), Jörg Bücheler (trb.) Benjamin König (tuba), Sebastian Deufel (dr)

Knallblau

Fünf höchst verschiedene Geister teilen in klassischer Quintett-Besetzung die Sehnsucht nach einem lebendigen, offenen Konzept und spielen Jazz an der langen Leine. So entsteht eine Collage aus rezitativen Stücken und offen interpretierten Eigenkompositionen, eher musikalisches Gedicht als melodiöser Standard-Jazz; Momentaufnahmen, Musik als vergängliche Kunst.

Besetzung: Aaron Schmidt-Wiegand (tr), Andreas Günther (p), Daigo Nakai (b), Heiko Kuhlenkampff (dr), Ruth Schepers (sax)

Composers’ Orchestra Berlin

Ein Ensemble, dessen Mitglieder zugleich die Komponist*innen der von ihm aufgeführten Stücke sind – »Nur-Spieler*innen« oder »Nur-Schreiber*innen« gibt es hier nicht. Erdacht hat dieses Konzept die großartige Komponistin Hazel Leach, die es seit 2012 mit Verve in die Tat umsetzt.

Mit inzwischen vier CDs im Gepäck ist das COB z.B. regelmäßig zu Gast im Jazzclub ›Schlot‹.

Faustroll Five

Schräge Zeiten – Moderne trifft Geschichte, leicht verrückt und inspiriert von Dr. Faustroll, »Pataphysiker« und Hauptfigur eines Ende des 19 Jhd. erschienenen Romans des Bohemiens Alfred Jarry. Der Doktor, von Lust an Irrwitz, Paradoxie und Schein-Präzision geprägt, begibt sich mit dem Gerichtsvollzieher René-Isidor Panmuphle und einem Pavian namens Backenbuckel auf eine Bootsreise von Paris nach Paris …

Ähnlich planvoll-wild gemischt zeitreisend besinnen sich hier fünf Musiker*innen, sonst in der freien, experimentellen oder zumindest zeitgenössischen Jazz-Szene verortet, auf die Geschichte zurück. Und
bieten komplett unterhaltsamen, geradezu frühlingshaften Jazz der 1920er und 1930er Jahre auf allerhöchstem Niveau. Geht in die Beine und beschwingt garantiert!

Besetzung: Ruth Schepers (cl), Rolf Sudmann (bj), Jason Liebert (sous), Michael Griener (dr) Dirk Steglich (cl)

Kommende Veranstaltungen

Juli 2022
August 2022
Oktober 2022
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Unterricht

In Saxophon, Klarinette und Querflöte, in meiner Hauptstadt Berlin-Wedding, und schon seit 1996; privat zu buchen oder über die Musikschule Fanny Hensel.
Ob Klassik oder Jazz und Pop: Mein Unterricht ist stets auf die individuellen Lern-Bedürfnisse abgestimmt.

Das Spielen nach Gehör finde ich genauso wichtig wie das Notenlesen, Improvisations-Fans sind ebenfalls willkommen. Wir üben an Lieblingsstücken und Unbekanntem (erweitert den Horizont!), mit Geduld auf beiden Seiten und Spaß am Lernen. Klavierbegleitung oder Musik aus der Konserve sind von Anfang an dabei, denn das steigert einfach die Freude und schult die tönende Kommunikation.

Herausforderungen nehme ich gerne an, zwecks Überwinden eventueller Hindernissen bringe ich eine Menge Fantasie, Energie und Einfühlung mit. Einzig Leute, die gern ALLES wollen, aber NICHTS dafür zu tun
bereit sind, sind bei mir nicht so gut aufgehoben … Wem also von vorneherein klar ist, dass Zeit und Lust zum Üben fehlen werden, oder wer eigentlich eher psychologischen Beistand bei einer Spiel-Hemmung sucht: Wir würden nicht glücklich miteinander … 😉

Für alle anderen gibt es Näheres gerne am Telefon oder per E-Mail.

Werdegang

Gebürtiges Münchner Kindl; Musikstudium bei Allan Praskin in Linz a. d. Donau. Seit 1996 in Berlin lebend und in eigenen Projekten tätig – u.a. in Salonorchestern, Big Bands, Jazz-Trios und bei Filmmusik-Projekten.
Kompositionen für das Rusira Mixtett (seit 2009), das Composers’ Orchestra Berlin (seit 2012), für Hörspiel und diverse kleinere Besetzungen.